Hardy, Pflegezeit 21.02.2009 bis 13.03.2009

Der Einzug von Hardy (ein riesiger Berner Rüde) verlief ganz problemlos, jedenfalls was unser Rudel angeht. Alle haben so reagiert, wie ich es im Vorfeld vermutet hatte. Kenya interessiert das gar nicht, Tyla ist ein wenig eifersüchtig und Aimee ist absolut verliebt. Klasse, dass unsere Damen uns so schön unterstützen!!

Hardy hat, glaube ich, sehr großes Heimweh. Er wollte die ersten beiden Tage keinen Kontakt zu uns, mag nichts Fressen und Trinken. Es wird unsere erste Herausforderung werden, ihn für uns zu interessieren. Ansonsten ist er ein gaaanz lieber, sehr leiser Hund. Ich denke, wir werden viel Spaß zusammen haben, wenn er seine Trauerzeit hinter sich gelassen hat.

Ich musste gleich am dritten Tag mit ihm zum Tierarzt, da eine alte Wunde versorgt werden musste. Dieses gemeinsame Erlebnis hat uns endlich ein wenig näher gebracht. Er hat sich von mir kraulen lassen und hat sich in meiner Nähe entspannt. Er war super brav und auch danach hat er den Kontakt zu mir gehalten. Das Eis ist gebrochen. Trinken tut er grundsätzlich nur draußen im Teich oder drinne aus dem laufenden Wasserhahn. Aus einer Schüssel trinken kennt er scheinbar nicht. Ich habe auch am 4. Tag noch nicht den richtigen Platz oder das richtige Futter im Angebot gehabt für ihn. Er hat immer noch nichts Vernünftiges gefressen. Ansonsten ist er ein prima Begleiter. Er ist sehr gut erzogen, und ich kann mit allen 4 Hunden gleichzeitig laufen. Er hört sehr gut, kennt seinen neuen Namen schon seit dem 2. Tag, fährt gerne Auto und mag unheimlich gerne Männer. Ich denke seine vorherige Bezugsperson war bestimmt ein Mann.

Er ist zwar ein ganz kuscheliger Berner, aber er möchte scheinbar auch gerne seine Ruhe haben. Wenn wir es uns abends im Wohnzimmer gemütlich machen, legt er sich in den Flur und schläft ganz entspannt. Das Verhältnis zu unseren Mädels ist nach wie vor sehr gut. Tyla ist nicht mehr ganz so eifersüchtig, und die anderen beiden benehmen sich vorbildlich.

Hardy ist jetzt eine Woche bei uns, und er wird immer anhänglicher. Die letzte Nacht hat er das erste Mal im Schlafzimmer geschlafen und nicht, wie die anderen Nächte, alleine im Flur. Das Rudel versteht sich nach wie vor prächtig.

In der zweiten Woche ist er immer mehr bei uns angekommen. Es ist schon fast so, als wäre er immer hier gewesen. Er ist voll integriert und macht super viel Spaß. Er spielt viel mit uns und mit unseren Hunden. Tylas Eifersucht ist fast ganz verschwunden, und er fühlt sich hier sichtlich wohl. Er hat uns voll akzeptiert und benimmt sich immer super artig. Wir haben ihn jetzt kastrieren lassen und auch nach diesem Eingriff ist er wieder gerne zum Doc gegangen, hat sich an mir orientiert und hat brav einen Tag nach der OP die Wunde beim Doc gezeigt. Er ist ein großer Schatz auf 4 Pfoten!

Mehr über unseren ersten Pflegi erfahrt ihr in der Rubrik "Unsere Fellnasen, Hardys Geschichte". Wir konnten nicht anders, er musste unbedingt bei uns bleiben!  

Aber der nächste Pflegi kommt bestimmt, und da wir ja unmöglich alle behalten können, werden wir diesen dann auch ganz sicher ziehen lassen!

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